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Name: Cooma
Rasse: Border Collie geboren am 02.08.2008, gestorben am 23.09.2026 ISDS 298099 HD A, OCD-frei CEA-PRA-Kat-frei; DNA-getestet: CEA-normal IGS N/N (frei) TNS N/N (frei) zugelassen zur Hüteleistungszucht Herkunft: selbst gezüchtet
Cooma ist Chills Tochter und ein echtes "Wunschkind". Sie hatte das Glück, dass ich in all den Jahren viel über den Border Collie dazu gelernt hatte und sie nun davon profitierte. Keinem meiner Junghunde brachte ich im ersten Jahr so wenig an Unbrauchbarem bei und legte soviel Wert auf die Erziehung zur Gelassenheit. Cooma war im Alltag ein einfach nur angenehmer Belgeiter. Man konnte mit ihr auch durch den größten Stadtrummel bummeln, das brachte sie nicht aus der Ruhe.
Sie wurde natürlich an den Schafen geführt, wo sie sich sehr talentiert zeigte. Ihre Vorzüge: Sie war immer mit viel Verstand bei der Arbeit. Sie begab sich nie kopflos in Gefahr, ließ aber auch nichts anbrennen. Wenn sie ein Tier maßregelte, dann hatte es einen guten Grund. Sie hatte ein tolles Gefühl für Abstand, achtete gut darauf alle Tiere zusammenzuhalten und man konnte sie auch mal etwas "anfeuern" ohne befürchten zu müssen, dass man sie nicht mehr gebremst bekam. Sie konnte eigenständig arbeiten, war aber bei Ansprache sofort wieder perfekt lenkbar. Routinesituationen erkannte sie schnell und setzte diese auch um. Sehr beeindruckend war auch, wie locker sie zwischen dem zu arbeitenden Vieh umschalten konnte. Sie konnte eben noch ganz schonend Geflügel dirigieren und kurz darauf kam sie auch gut mit störrischen Ziegen klar. Für mich war sie sehr nah am perfekten Arbeitshund. Sie war sofort zur Stelle, wenn es notwendig war und neben der Arbeit so herrlich ruhig und unauffällig.
Sie wurde zudem im Dummytraining gearbeitet. Der komplette Apport war in Einzelschritten antrainiert, was man nach einiger Zeit nicht mehr gesehen hat. Sie hatte viel Freude bei diesem Hobby und liebte die Freiverlorensuche. Doch auch beim Einweisen und Markieren zeigte sie gute Leistung und war mit Feuereifer bei der Sache. Leider machte es uns im Alter die Taubheit schwieriger, alle Bereiche zu arbeiten. Da sie es aber so sehr liebte, machten wir die Aufgaben, die möglich waren, bis kurz vor ihrem Tod. |